Fachkräftemangel in der Pflege

Nach Angaben von spiegelonline versucht die Bundesregierung jetzt verstärkt auch in Südeuropa Fachkräfte für den chronisch unterbesetzten Pflegebereich abzuwerben. Insbesondere in Spanien will man durch Werbeveranstaltungen Interessenten für Pflegeberufe in Deutschland anwerben.

Aber auch in Griechenland, Italien und Portugal sind Aktivitäten unternommen worden. Selbst Serbien, Bosnien-Herzegowina, die Philippinen und Tunesien sind inzwischen Ziele für Abwerbeversuche. Mit der chinesischen Arbeitsverwaltung ist ein Projekt in Planung, 150 chinesische Pflegekräfte nach Deutschland zu vermitteln.

Nach Schätzung von Experten fehlen aktuell etwa 30.000 Pflegekräfte in Deutschland. Und diese Zahl soll bis 2020 auf über 220.000 Pflegekräfte steigen, da die alternde Bevölkerung immer größere Anstrengungen erfordert.

Unabhängig von der oft guten fachlichen Ausbildung ist aber grade in der Zusammenarbeit mit den deutschen Patienten Sprachkompetenz Voraussetzung. Übersetzungscomputer helfen bei der schnelleren Aneignung der Fremdsprache Deutsch.