Deutsche Arbeitgeber scheuen Qualifizierung ausländischer Fachkräfte

Ganz so reibungslos wie oftmals kolportiert, ist der EInsatz ausländischer Fachkräfte in deutschen Unternehmen in der Praxis dann doch nicht. Häufigster Knackpunkt: Fehlende deutsche Sprachkenntnisse. Während es sich Konzerne noch am ehesten leisten, die Sprachbarriere durch Fortbildungsmaßnahmen aufzubrechen, scheuen grade Mittelständler den Aufwand ausländische Fachkräfte für Ihren Einsatz hier in Deutschland fit zu machen. Während z.B. spanische Arbeitnehmer bei einer Tätigkeit in einem niederländischen oder skandinavischen Unternehmen fehlende Sprachkenntnisse in der Sprache ihres Aufenthaltlandes durch gute Englischkenntnisse kompensieren können, werden in Deutschland vorzeigbare Deutschkenntnisse verlangt. Damit koppelt sich der Mittelstand aber auch von Arbeitnehmertalenten ab, die sie offensichtlich im eigenen Land nicht mehr finden. Ein Teufelskreis. (Quelle: ingenieur.de)

Dabei ist der Spracherwerb heutzutage keine Hexerei mehr. Crashkurse für den Anfang und dann kontinuierliches learning-on-the-job bzw. learning-in-everyday-life mit modernen Sprachtools wie Taschenübersetzern und elektronischen Wörterbüchern stellen eine effektive Lösung für diese Anfangsprobleme dar.

Und dabei kosten diese Hilfsmittel nur einen Bruchteil dessen, was z.B. eine Stellenanzeige kostet. Gut investiertes Geld mit einem schnellen Return of Investment.

 

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