Weise weiß: An fehlenden Sprachkenntnissen scheitert die Integration

In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-Jürgen Weise zu der aktuellen Entwicklung am Arbeitsmarkt Stellung genommen. Auch das Thema Zuwanderung wurde dabei erörtert mit teilweise überraschenden und weniger überraschenden Erkenntnissen.

Die Zahl der Erwerbspersonen wird in den nächsten 15 Jahren um fast drei Millionen sinken. Dieser Verlust an Arbeitskräften kann nur durch Zuwanderung aufgefangen werden.

 

Aktuell hat Deutschland bei den Wanderungsbewegungen bereits ein Netto-Plus von rund 400.000 Menschen, d.h. so viel Menschen kamen mehr als abwanderten.

 

Der überwiegende Teil stammt dabei aus Süd- und Osteuropa und der Anteil der Akademiker in dieser Gruppe steigt. Der Anteil der hoch qualifizierten Zuwanderer ist inzwischen sogar höher als im Durchschnitt der deutschen Bevölkerung – ehrlicherweise sei aber auch erwähnt, dass der Anteil der Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung höher ist als der der deutschen Bevölkerung.

 

Hauptproblem bei der erfolgreichen beruflichen Integration sind und bleiben mangelhafte Sprachkenntnisse. „Wer kein oder nur schlechtes Deutsch spricht, hat kaum Chancen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt“ so Frank-Jürgen Weise.

 

Da Weise die Zuwanderung aus der Europäischen Union EU nicht für ausreichend hält, muss zukünftig über EU-Grenzen hinaus nach ausländischen Arbeitskräften gesucht werden.

Hier dürfte sich die Sprachproblematik sogar noch weiter erhöhen.

Aber auch deutsche Auswanderer scheitern in ihrem Traumland nicht selten an den unterschätzten Problemen, die fehlende Sprachkenntnisse für eine dauerhafte und erfolgreiche Integration im Zielland mit sich bringen können.

Wie man diesen Sprachproblemen begegnen kann, erfahren Sie hier.

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Kommentare: 2
  • #1

    Lee Dowless (Donnerstag, 02 Februar 2017 02:24)


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  • #2

    Renee Bensinger (Donnerstag, 02 Februar 2017 20:13)


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