Tipps & Tricks: Im Ausland erfolgreich arbeiten

Viele Deutsche zieht es zum Arbeiten ins Ausland. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Bessere Jobchancen, höhere Gehälter oder einfach eine ausgeglichenere Work-Life-Balance.

Doch der Schritt will gut vorbereitet sein  - gerade auch für Berufsanfänger. Was Sie beachten sollten und wo Sie wertvolle Hilfe erhalten, erfahren Sie hier.

Ein Wegzug aus Deutschland ist kein leichtfertiger Entschluss, daher sollte man rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Experten sprechen von rund neun Monaten Vorlaufzeit, die man sich nehmen sollte, um die Weichen richtig zu stellen.

Gerade für Absolventen ist der Berufseinstieg im Ausland attraktiv, da diese meist noch relativ ungebunden sind - ohne Familie fällt der Wechsel leichter.

 

Auch wenn man mit Englisch oft erst einmal weiterkommt, rät Heike Stoof-Sasse von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung unbedingt auch die Landessprache halbwegs zu beherrschen. Englisch allein reicht nicht. Wer also in Frankreich arbeiten möchte, sollte auch französisch kennen. Mindestens das Sprachniveau B1 (einfache Verständigung über allgemeine Themen) sollte es sein, besser sind jedoch B2 (Verständigung über Fachthemen) und höher.

Für die Stellensuche empfehlen sich die Deutschen Auslandshandelskammern, die ggf. auch über landestypische Sitten und Gebräuche aufklären können. Denn: In einigen Ländern wie z.B. den USA sind Bewerbungsfotos aufgrund der Antidiskriminierungsgesetze nicht erlaubt.

Auch sollte man im Vorfeld unbedingt die Rahmenbedingungen für die Sozialversicherungen klären. Wer zahlt die Kranken- und Pflegeversicherung? Was in Deutschland oft gesetzlich und verpflichtend geregelt ist, kann in manchen Ländern ganz anders aussehen. Hier ist rechtzeitige Information und das Einleiten der entsprechenden Schritte auch langfristig entscheidend.

Genauso wie die Frage was passiert bei einer späteren Rückkehr nach Deutschland?

 

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