Persönliche Stadtführer zeigen "ihre" Stadt

Städteführer
Fremde Städte entdecken mit privaten Städteführern

Der Trend ist nicht ganz neu, aber in Zeiten von AirBnB, Häusertauschbörsen, Wimdu und wie sie alle heißen, kommen die Global Greeter Networks wieder zu neuen Ehren. In 24 Ländern und an rund 100 Zielen geben private Stadtbotschafter kostenlose Führungen in "ihrer" Stadt und geben so einen ganz persönlichen Einblick in beliebte Reisestädte, die man so vielleicht nicht erhalten würde.

Im Vordergrund steht ein persönlicher und freundlicher Empfang und der kulturelle Austausch zwischen Stadtbotschafter und Besuchern. Im Gegensatz zu kommerziellen Angeboten finden die Touren meist in ganz kleinen Gruppen statt und haben auch Locations auf dem Rundgang, die nicht in jedem Reiseführer stehen.

Von Argentinien bis Vietnam ist alles im Angebot. Selbst in Deutschland machen 10 Städte inzwischen mit.

Entstanden ist die Idee ursprünglich in den USA. Als eine hohe Kriminalitätsrate in de den 90er Jahren viele Reisende vor einer Reise nach New York abschreckte, ergriffen Privatleute die Initiative, um Besuchern als Begrüßung die Stadt von ihrer positiven Seite zu zeigen - globale Greeter eben. Die Idee hat zwischenzeitlich international zahlreiche Nachahmer gefunden, das Grundkonzept ist aber geblieben: persönlich und kostenlos. Selbst Trinkgelder sind unerwünscht. Lediglich Spenden an das Greeter-Netzwerk sind erlaubt.

Wer mehr über die Global Greeter wissen möchte, schaut sich am besten auf deren Website nach dem aktuellen Angebot um: www.globalgreeternetwork.com.


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