Häufige Fragen (FAQ) - Allgemein

Frage Antwort
In welche Sprachrichtungen übersetzen die Geräte?

Bei allen Modellen sind immer alle Sprachrichtungen der jeweils installierten Sprachen verfügbar.
D.h., beim Modell Series4 oder 5 können Sie sowohl von Deutsch nach Englisch als auch von Englisch nach Deutsch übersetzen.
Sollten Sie später das Gerät mit einer zusätzlichen Sprache auf einer Sprachkarte aufrüsten, sind dann ebenfalls alle dann möglichen Sprachrichtungen verfügbar.

Beispiel:
Das Basismodell enthält die Sprachen Deutsch und Englisch


Mögliche Sprachkombinationen:
von Deutsch nach Englisch
von Englisch nach Deutsch

Erweiterung des Geräts mit Sprachkarte Spanisch.
Dann mögliche Sprachkombinationen:
von Deutsch nach Englisch
von Englisch nach Deutsch
von Deutsch nach Spanisch
von Spanisch nach Deutsch
von Englisch nach Spanisch
von Spanisch nach Englisch

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Das A und O eines Übersetzers ist die Sprachdatenbank. Achten Sie daher darauf, dass die Wortschatzgröße für Ihren Einsatzzweck angemessen ist, aber Achtung: Übermäßig große Zahlenangaben sollten Sie misstrauisch machen, denn dann werden meistens irreführende Zusammenzählungen vorgenommen. Die wesentliche Kenngröße eines Wörterbuchs sind die Stichwörter.

Weitere Merkmale guter Übersetzer sind, wenn

  • zusätzliche grammatikalische und semantische Informationen gegeben werden, denn sie erhöhen den Nutzwert eines Wörterbuchs beträchtlich.
  • die Wörter korrekt mit Groß- und Kleinschreibung und mit den sprachspezifischen Sonderzeichen (wie ö, ü, ä, é etc.) auf dem Display dargestellt werden.
  • die Wörterbücher von Sprachwissenschaftlern entwickelt wurden. Nur so erhalten Sie einen Wortschatz, der den tatsächlichen Sprachgebrauch z. B. hinsichtlich Nutzungshäufigkeit auch durch die Wortauswahl berücksichtigt.
  • Sie auch durch das Wörterbuch „blättern“ können, wie Sie es auch von einem gedruckten Wörterbuch erwarten.
Erst wenn diese obigen Punkte berücksichtigt sind, sollten Sie sich von anderen Gerätemerkmalen leiten lassen.
Welche Wortschatzgröße brauche ich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Für Freizeit- bzw. Urlaubsbedarf können auch Geräte mit rund 15.000 Stichwörtern pro Sprache ausreichend sein. Für die Nutzung in Schule, Studium oder Beruf empfehlen wir Geräte mit erheblich mehr Stichwörtern und zahlreichen linguistischen Zusatzinformationen und -funktionen.

Bedenken Sie: Jede Stufe der Sprachbeherrschung setzt die Kenntnis eines gewissen Wortschatzes voraus. Der gesamte Wortbestand der meisten Sprachen geht – wenn man die Fachsprachen mit einbezieht – in die Millionen. Es ist daher verständlich, dass viele Lernende danach fragen, wie viele Wörter man eigentlich aus diesen Millionen benötigt, um eine normale Alltagsunterhaltung zu führen oder um einen allgemeinsprachlichen Text zu verstehen.
Die Geschichte der minimalen Wortschätze ist nicht ohne Humor. Mark Twain meinte nach einer Deutschlandreise, dass man mit drei bis vier Wörtern in Deutschland auskommen könnte; der „kürzeste Sprachführer der Welt“ von Charles Berlitz enthält 11 Wörter (excuse me, please, thanks, where is, how much, yes, no, good)!
Aber auch die ernsthafte Sprachstatistik, die repräsentative Texte auszählt, wartet mit Überraschungen auf. Sie besagt nämlich, dass z. B. im Englischen 25 % der mündlichen Konversation aus neun Wörtern besteht: and, be, have, it, of, the, to, will, you. Mit 43 Wörtern deckt man schon 50 % der gesprochenen Sprache ab – so sagt die Statistik -, und das verleitet natürlich zu der Annahme, dass man mit einigen hundert Wörtern die Sprache bereits im Griff hat.
Dies ist ein Irrtum, denn die anderen 50 % der Vokabeln eines Textes bestehen aus den Inhaltswörtern, also den sinngebenden Elementen einer Konversation oder eines Lesetextes. Mit Strukturwörtern, wie den oben zitierten, allein ist keine Kommunikation möglich.
Wie viele Wörter umfasst nun ein Grundwortschatz, wenn man die Inhaltswörter mit einbezieht? Hier gibt es die magische Zahl 2.000, die auch in den Anforderungen der schulischen Lehrpläne nicht unterschritten wird. Wer diesen Grundwortschatz und weitere rund 2.000 Wörter des Aufbauwortschatzes beherrscht, kann 70-85 % eines allgemeinsprachlichen Textes verstehen, und natürlich genügt dieser Wortschatz auch für eine normale Alltagsunterhaltung.

Ich habe ein Smartphone/iPhone mit Übersetzungs-App, wofür brauche ich da überhaupt noch einen separaten Übersetzer?

Zunächst: Eine Smartphone-App mit vergleichbarer Funktionalität und Leistungsumfang, d.h. Volltextübersetzung plus professionelle Wörterbücher plus Lernmodule plus Erweiterbarkeit auf unzählige weitere auch außereuropäische Sprachen ist uns derzeit nicht bekannt.

Aber viel wichtiger ist folgender Umstand: Unsere Taschenübersetzer arbeiten völlig autonom, d.h. ohne jegliche Internetverbindung. Die allermeisten Apps benötigen zur Satzübersetzung eine aktive Internetverbindung. Im Inland mag dies noch mit einer Flatrate unproblematisch sein, aber im Ausland - und da benötigen Sie nun mal einen Übersetzer am Häufigsten - fallen hierfür in der Regel hohe Roaminggebühren an.

Außerdem benötigen Sie für den Betrieb lediglich zwei Standard AAA-Batterien, die weltweit erhältlich sind -  so können Sie auch abseits von Stromanschlüssen im Gespräch bleiben..

Wie gut ist eine maschinelle Volltext-Übersetzung?

Aufgrund der komplexen Strukturen der menschlichen Sprache, der Inhalte und Komplexität der Texte, variieren die Resultate der Übersetzungen je nach Ausgangs- und Zielsprache und Ausgangstext. Kein Computerprogramm kann einen menschlichen Übersetzer ersetzen. Sprache, die von Natur aus lebendig ist, wird von einer Maschine verarbeitet, die lediglich nach logischen Gesichtspunkten vorgehen kann. Einem Computerprogramm fehlt das "Weltwissen" über den Gegenstand der Übersetzung und das sprachliche Fingerspitzengefühl, um auf die jeweils unterschiedlichen Anforderungen adäquat zu reagieren. Deshalb sind maschinelle Übersetzungen grundsätzlich als Rohübersetzungen zu betrachten, die die alltägliche Kommunikation in Fremdsprachen auf schnelle, kostengünstige und einfache Weise ermöglichen. Erwarten Sie deshalb bitte keine perfekten Übersetzungen, sondern Rohübersetzungen unterschiedlicher Qualität, die bei Bedarf zu einer fertigen, publikationsreifen Übersetzung bearbeitet werden können.

Dennoch: Bei kurzen und einfacheren Sätzen können maschinelle Übersetzungen schon eine 100%ige Genauigkeit erreichen.

Wie kann ich die Übersetzungsqualität eines Satz-Übersetzers verbessern? Im Folgenden einige generelle Empfehlungen, die für alle Volltextübersetzer nach heutigem Stand der Technik gelten:
  • Enthält der Text viele Homonyme, d. h. Wörter mit mehr als einer Bedeutung? Da ein Programm den Kontext nicht kennt, kann es oft nicht entscheiden, welche Bedeutung Sie meinen, und wählt daher häufig diejenige, die im Programmwörterbuch zufällig an oberster Stelle steht.
  • Enthält der Text Auslassungen? Gerade in Nebensätzen sind Wiederholungen eines Wortes in der Umgangssprache nicht notwendig, während ein Übersetzungsprogramm oft den Bezug verliert. Beispiel: Statt „Ich habe gefragt, aber keine Antwort erhalten" lieber „Ich habe gefragt, aber ich habe keine Antwort erhalten".
  • Enthält der Text viele Komposita (zusammengesetzte Wörter)? Im Deutschen sind sie sehr beliebt, in anderen Sprachen allerdings höchst ungewöhnlich. Nach Möglichkeit sollte man sie durch eine Wortgruppe ersetzen.
  • Enthält der Text Füllwörter wie „denn", „also" usw.? Die meisten kann man weglassen, sie verwirren das Programm nur unnötig.
  • Ist der Satzbau korrekt und eindeutig? Lieber mehrere kurze Sätze als ein langer, lieber Aktiv- als Passivsätze (Aktiv: Die Mutter bügelt ein Hemd. Passiv: Das Hemd wird gebügelt), lieber Haupt- als Nebensätze. Oft hilft es schon, statt eines Kommas einen Punkt zu verwenden, um eine bessere Übersetzung zu erhalten.
  • Die Reihenfolge „Subjekt - Prädikat - Objekt" sollte nach Möglichkeit eingehalten werden. Einschübe und Satzklammern, bei denen zwischen Hilfsverb und Vollverb sehr viele Satzteile stehen, kann man meist vermeiden.
Was ist eine  Flexionssuche?

Bei Geräten mit Flexionssuche werden bei der Wortsuche nicht nur die Grundformen gefunden, sondern auch die Beugungsformen der Stichwörter.

Beispiel: In einem klassischen Wörterbuch werden Sie für das Wort „gegangen“ keine Eintragsinformation finden, da „gegangen“ eine Beugungsform von „gehen“ ist. Geräte mit Flexionssuche „erkennen“ Beugungsformen, führen sie auf den Eintrag der Grundform zurück und zeigen diesen an.
Die Flexionssuche erhöht die Trefferquote bei der Wortsuche beträchtlich und erhöht den Nutzen und Komfort, gerade auch im Vergleich zu einem gedruckten Wörterbuch, unschätzbar.

Was ist Lautschrift bzw. Phonetik?

Einige Wörterbücher enthalten Lautschrift. Die Lautschrift beschreibt, wie Sie ein Wort aussprechen sollen. So ist das „th“ in „thin“ ein ganz anderer Laut als das „th“ in „these“. Da die normale Schrift für solche Unterschiede keine Hilfe bietet, ist es nötig, diese Laute mit anderen Zeichen zu beschreiben.

Die Phonetik beschäftigt sich mit konkreten sprachlichen Äußerungen.

Was sind grammatische, semantische bzw. linguistische Angaben? Wörterbücher, egal ob gedruckte oder elektronische, sollten neben den reinen Stichwörtern und deren Übersetzung auch weitere Informationen zu Wortart und Wortgebrauch liefern. Grammatische Angaben zu einem Stichwort können sein, dass das Stichwort ein Substantiv und männlich ist. Diese Informationen helfen, um das Wort, mit etwas grammatikalischer Kenntnis der Sprache, korrekt benutzen zu können: „Die schönes Mann“ wird im Notfall zwar vielleicht auch verstanden, korrekt und angenehmer ist es jedoch, wenn man gleich: „Der schöne Mann“ sagen kann.
Ebenso wichtig ist es, dass Informationen zu Wortgebrauch und -bedeutung, sogenannte semantische Angaben, gegeben werden. Das deutsche Wort „Bank“ lässt sich im Englischen sowohl mit „bank“ als auch mit „bench“ übersetzen, je nachdem welche Art von „Bank“ man nun meint: das Finanzinstitut oder die Sitzgelegenheit. „I need to go to the bench to get my money!“ dürfte bei Ihrem Gesprächspartner für einige Irritationen sorgen. Gute Wörterbücher geben daher Hinweise zur richtigen Nutzung der Wörter. Achten Sie daher beim Kauf eines elektronischen Wörterbuches (beim gedruckten Wörterbuch können Sie die Seiten ja kurz durchblättern) immer darauf, ob auch grammatische und semantische Angaben zu den Wörtern gegeben werden. Nur dann können Sie mit den Übersetzungen auch wirklich sinnvoll arbeiten. Die Vielzahl der linguistischen Angaben machen somit neben der reinen Stichwortanzahl auch die „Dicke“ eines elektronischen Wörterbuches aus.
Was sind Wortformen/Flexionen? Jede Grundform eines Wortes besitzt aufgrund von sprachspezifischen Beugungsregeln oftmals eine Vielzahl von Wortformen: „gehe, gehst, geht, gehen, ging, gingst, gingen, gegangen“ sind beispielsweise alles verschiedene Wortformen der Grundform des Verbs „gehen“. Beim alltäglichen Gebrauch trifft man in der Regel eher die verschiedenen Wortformen als die Grundform an. Taschenübersetzer mit Flexionssuche sind daher sehr praktisch.
Viele Geräte bieten auch einen Wortformen-Generator an: Auf Wunsch zeigt das Gerät zu den meisten Stichwörtern eine Vielzahl der möglichen Wortformen an.
Wofür brauche ich Redewendungen/Beispielsätze? Viele elektronische Wörterbücher bieten dem Benutzer auch Redewendungen an. Unter Redewendungen versteht man fertig formulierte Teil- oder Gesamtsätze, die meist nach verschiedenen Kategorien sortiert sind, damit man die passende Redewendung möglichst einfach findet. Gerade für Benutzer, die nur sehr wenig Kenntnis einer Fremdsprache haben, sind Redewendungen ein optimales Hilfsmittel, um sich im Ausland in den wichtigsten Situationen „durchschlagen“ zu können. Gleichzeitig können Sie mit Hilfe der Redewendungen Ihre Sprachkenntnisse vertiefen.
Was ist ein Benutzerwörterbuch? Ein Benutzerwörterbuch gestattet die Eingabe und Speicherung eigener Wörterbucheinträge. Somit kann der Wortschatz des Gerätes individuell erweitert werden, z. B. mit Fachbegriffen oder Abkürzungen aus dem persönlichen oder beruflichen Umfeld des Benutzers.
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